VfB Neckarrems – Fußball in Remseck am Neckar e.V. - Freitag, 23. Juni 2017
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Wir sagen danke!

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Saison 2016/17 bedankt sich der Vorstand des VfB Neckarrems-Fußball e.V. bei der Mannschaft, bei Trainer Markus Koch, den Co-Trainern Karsten Hönle und Aleks Kostencevski, bei  Co-Trainer und Teamkoordinator Gert Ranzinger und Betreuer Andreas Engel für eine erfolgreiche Saison, die mit einem großartigen  5. Tabellenplatz endete.

Der Vorstand bedankt sich sehr herzlich bei allen, die auch in der gerade abgelaufenen Saison zu einem reibungslosen Spielbetrieb beigetragen haben: Wir bedanken uns bei unserem unermüdlichen Garagenteam um Werner Ottitsch, dem verantwortungsbewussten und stets zuverlässigen Security-Team um Stefanie Eberle, unseren Stadionsprechern Thomas Goretzky und Jürgen Huber, unserem Platzkassierer Fred Huber, dem „Streuteam“ um Klaus Knittel, unseren Physiotherapeuten, unserem  „Altpapiersammelteam“ mit ihrem Organisator Werner Huber, den Herstellern des Stadionheftes, den „Machern“ unseres Internetauftritts, und, und, und….einfach allen, die für den VfB Neckarrems-Fußball während einer langen Fußballsaison gearbeitet und unterwegs waren, selbstverständlich ehrenamtlich und stets uneigennützig! Ein besonderer Dank geht an unsere „Uli“, die im Auftrag des Freundeskreises unsere Auswärtsfahrten vorbildlich organisiert und sich auch sonst für keine Arbeit zu schade ist!

Gleichermaßen danken wir dem Freundeskreis Sport, allen Sponsoren, Gönnern, Freunden und Fußballfans, die uns auch in dieser Saison in vorbildlicher Art und Weise unterstützt haben und die uns auch im kommenden Spieljahr die Treue halten werden, zusammengefasst:

Unserer großen Fußball-Familie, ohne die der Fußballsport am Neckarremser „Hummelberg“ einfach nicht denkbar wäre!

Herzlichen Dank Euch Allen!

Neuer Premium-Partner des VfB Neckarrems-Fußball in Remseck am Neckar e.V.

 

Der VfB Neckarrems-Fußball konnte mit der Gesellschaft für Wertstoff-Verwertung mbH, Rainwiesen 2, 71686 Remseck am Neckar (Schießtal), einen neuen Premiumpartner für sich gewinnen.

 

Die GWV Gesellschaft für Wertstoff-Verwertung mbH wird den VfB Neckarrems Fußball  in den nächsten drei Jahren großzügig unterstützen und fördern.

 

Das bisherige „Stadion am Hummelberg“  trägt künftig die Bezeichnung: „GWV-Sportpark“.

(Von links nach rechts: Geschäftsführer Peter Schaible, Marcel Storz, 1. Vorsitzender Thomas Traeger, Vorstand Marketing/Sicherheit/Events Peter Stumm, Geschäftsführer Thomas Kentischer, Beisitzer Freundeskreis Walter Streicher, Vorstand Finanzen/Presse Arne Läubin)

Wir danken den Verantwortlichen der GWV Gesellschaft für Wertstoff-Verwertung mbH für ihre großzügige Unterstützung.

Ein weiteres Talent findet den Weg zum VfB Neckarrems-Fußball

Mit Daniele Cardinale (19) wechselt ein weiteres vielversprechendes Talent zum VfB. Der pfeilschnelle Stürmer kommt von den Oberliga-Junioren des SGV Freiberg und will alles dafür tun, um sich zeitnah in der Verbandsliga zu etablieren. Daniele hat sich für den VfB entschieden, weil er dort die Möglichkeit sieht, sein Talent in einer technisch geprägten Mannschaft weiter zu entwickeln.

Wir wünschen Daniele, der aus einer „fußballverrückten“ Familie stammt und zwei weitere fußballspielende Brüder hat, alles Gute und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Nico Scimenes wechselt zum VfB Neckarrems-Fußball

Der VfB Neckarrems-Fußball hat mit Nico Scimenes (25) vom TV Pflugfelden den mit 20 Toren erfolgreichsten Torschützen der Saison 2016/17 der Landesliga Staffel 1 verpflichtet. Nico Scimenes will nunmehr seine herausragenden Fähigkeiten als Goalgetter beim VfB Neckarrems-Fußball unter Beweis stellen und soll in den kommenden zwei Spielzeiten die Offensive des VfB in der Verbandsliga verstärken. 

Wir wünschen Nico alles Gute und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Interview mit Trainer Markus Koch

 

Hallo Markus, darf ich Dir nach der gerade abgelaufenen Verbandsliga-Saison 2016/17 einige Fragen stellen?

Frage: Du bist jetzt schon im 13. Jahr Trainer beim VfB Neckarrems. Weißt Du noch wie Dein erstes Spiel als Trainer ausging?

Markus Koch: Ich habe nur noch eine ungefähre Ahnung. Unentschieden in einem Heimspiel gegen Salamander Kornwestheim? Sag´s mir!

Frage: Wie bist Du Trainer beim VfB geworden? Wie fällt Dein sportliches Fazit Deiner Zeit beim VfB aus?

Markus Koch: Eigentlich wollte ich bis zum Alter von 40 Jahren spielen, da ich riesigen Spaß am Spiel hatte und noch richtig fit war. Dann hat damals Robby Dannecker in der Halbzeitpause in Löchgau hingeworfen und die Zeit war einfach reif. Jogi Huber sei Dank!

Es ging schnell nach oben, wir haben fast immer am Optimum gespielt und sind  dreimal aufgestiegen. Unvergessliche Erlebnisse! Dass nun das siebte Verbandsligajahr in Folge kommt, sehe ich angesichts der Konkurrenz und unseren bescheidenen strukturellen Möglichkeiten nicht als Stagnation, sondern als Ausdruck einer unglaublichen Kontinuität.

Ich bin stolz darauf, dass der VfB Neckarrems für technisch anspruchsvollen, attraktiven Offensivfußball steht.

Frage: Kannst Du die Saison 2016/17 noch einmal aus Deiner Sicht kurz zusammenfassen? Kannst Du einen kurzen Rückblick geben, wie ist die Saison Deiner Meinung nach gelaufen und was für Hochs und Tiefs kann man herausheben?

Markus Koch: Details verschwimmen oder geraten in Vergessenheit. Und das ist gut so. Es war eine erfolgreiche Saison. Wir waren lange in Reichweite zu Platz 2. Dass uns am Ende die Luft ausging ist unangenehm, sollte aber den positiven Gesamteindruck nicht trüben.

Frage: Bist Du mit dem Verlauf der Saison insgesamt zufrieden? Welches Fazit kannst Du nach 30 Spieltagen ziehen?

Markus Koch: Klar! Wir sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet und auch mit zwei Siegen aus der Winterpause gekommen. Es ist immer wichtig, sich gleich zu Beginn gut zu positionieren. Mit mehr Konstanz und mehr Stabilität wäre sogar mehr möglich gewesen.

Frage: Im Spielerkader für die neue Saison stehen, wie fast in jedem Jahr, zahlreiche Änderungen an. Welche Möglichkeiten und Risiken siehst Du im Hinblick auf die Integrierung von vor allem jungen Talenten?

Markus Koch: Ja, aber dabei vergisst man leicht, dass wir über Jahre hinweg ein stabiles Gerüst haben. Colin Läubin, Luigi Ancona, Luis Rodrigues, Gabriel Fota, Eugenio del Genio, Sven Franzen, Patrick Tichy sind die Stützen. Asilhan Yildiz und Daniel Stölzel gehen, Andreas Schwintjes kommt zurück. Lars Ruckh, Tahir Bahadir und Tim Scheuerle bleiben hoffentlich noch lange. Im Zuge dessen können sich junge Spieler optimal entwickeln. Manche schaffen es, andere nicht.

Frage: Welche Eigenschaften sind Dir bei Deinen Spielern wichtig?

Markus Koch: Loyalität. Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, auch sich selbst gegenüber. Auf dem Platz ein tiefergehendes Verständnis vom Spiel und natürlich die Liebe zum Spiel.

Frage: Wo siehst Du den VfB Neckarrems-Fußball in der neuen Saison? Wie willst Du als Trainer die neue Saison angehen? Welche Ziele hast Du für die neue Saison?

Markus Koch: Alte Bekannte kommen zurück in die Verbandsliga, dazu für uns absolute Neulinge. Bei so viel Fluktuation innerhalb einer Liga ist es immer schwer, im Voraus eine Einschätzung zu treffen. Diese Saison haben sich mit dem TSV Berg und den Sportfreunden Schwäbisch Hall zwei Teams durchgehend im Abstiegskampf wiedergefunden, die im Vorfeld zum engeren Favoritenkreis zählten. Auch deshalb bin ich immer vorsichtig. Aber klar, wir wollen eine ähnlich gute oder sogar noch bessere Runde als dieses Jahr spielen. Entscheidend wird sein, wie sich die Neuzugänge integrieren. Die Konkurrenz schläft nicht.

Frage: Wer oder was hilft Dir bei Niederlagen?

Markus Koch: Familie, Freunde, Ruhe, der fußballfreie Sonntag. Und die Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen. Letztlich auch die Erkenntnis, dass Niederlagen einfach dazu gehören, im Sport, wie im Leben allgemein.

Frage: Wie viele Minuten oder Sekunden am Tag denkst Du zurzeit nicht an Fußball?

Markus Koch: Die Zeit momentan ist sehr intensiv, mit all den Planungen für die kommende Saison. Aber ich habe mit Gert, Karsten und Aleks phantastische Freunde und Weggefährten, die mir viel Arbeit abnehmen. Ich habe einen Beruf, der vollen Einsatz verlangt und meine Familie. Generell halte ich nichts davon, noch mehr und mehr Zeit mit dem Fußball zu verbringen. Dadurch wird das Ergebnis meiner Ansicht nach nicht besser.

Frage: Was machst Du, was gönnst Du Dir, wenn Du mal wirklich Zeit für Dich hast? Wo und wie entspannst Du Dich am besten?

Markus Koch: Ich will wieder mehr Fahrrad fahren und laufen, Aktivitäten, die ich extrem vernachlässigt habe. Die Pfingstferien liegen dieses Jahr sehr günstig, so dass dieses Jahr auch mal wieder ein Urlaub in den Alpen und in  Italien möglich ist.

Zu Hause bin ich am liebsten auf dem Marktplatz in Ludwigsburg, im Blühenden Barock und auf dem Hohen Asperg.

Frage: Gibt es für Dich Vorbilder, an denen Du Dich als Trainer orientiert hast?

Markus Koch: Manfred Thom, mein Jugend- und Aktiventrainer. Menschlich wie fachlich top. Simone Kriebs aus dem Coaching-Bereich, die eine total positive Lernatmosphäre schaffen kann.

Inhaltlich habe ich mich weniger an bestimmten Personen orientiert, als vielmehr an der niederländischen und spanischen Fußballschule und der Frage, was verlangt das Spiel? Ich schaue gerne auch bei anderen Trainern zu, egal ob in der Kreisliga oder bei den Profis. Auch bei anderen Sportarten, Hockey, Handball. Man bekommt überall Anregungen. Am Ende bleibe ich dann allerdings oft bei meinen eigenen Ideen und Vorstellungen. Zuletzt war ich bei Mainz 05 und Racing Strasbourg, beim VfB Stuttgart spicke ich soundso mehrmals in der Saison.

Frage: Was willst Du noch alles als Trainer erreichen? Gibt es ein Traumziel?

Markus Koch: Am liebsten noch einmal Oberliga mit dem VfB Neckarrems. Aber die Zeit vergeht schnell. Am wichtigsten ist die Freude an dem, was ich tue. Ich hoffe natürlich, dass ich gesund bleibe und noch ein paar Jahre Trainer sein kann.

Zum Rentenalter hin vielleicht Einsätze für Fußballförderprojekte in Lateinamerika. Falls Karsten mitkommt!

Frage: Was magst Du an deinem Trainer-Job am meisten?

Markus Koch: Den Austausch mit meinen Co-Trainern. Die Arbeit auf dem Platz. Den Moment, wenn der Ball richtig gut im Team läuft und ins gegnerische Tor fliegt. Und natürlich die Heimspiele auf dem Hummelberg. Von der Lage her, für mich die schönste Spielstätte in der Verbandsliga.

Frage: Wo siehst Du Dich als Trainer und den Amateurfußball in zehn Jahren?

Markus Koch: Vielleicht bin ich immer noch in Neckarrems, wer weiß? Oh Gott, nein, so weit will ich gar nicht denken.

Fußball wird es immer geben. Aber insgesamt steht der Amateurfußball vor großen Herausforderungen. Gesellschaftlicher Wandel, veränderte Anforderungen in der Berufswelt, fehlende Sponsoren und Geldgeber, Rückzug der öffentlichen Hand, die wachsende Kluft zur Event-Kultur des Profifußballs, nicht zuletzt die sich ändernde Einstellung und Bereitschaft der Spieler. Manchmal denke ich, in ein paar Jahren wird die Entwicklung unterhalb der Profiligen Richtung reinem Freizeitfußball gehen. Organisiert zwar, aber ohne starre Verpflichtung. Am Wochenende gibt’s ein Spiel, und wer gerade Lust und Zeit hat, spielt mit.

Drum lasst uns die Zeit noch ein bisschen genießen!

Markus, ich danke Dir, dass Du Dir für dieses Interview Zeit genommen und den Mitgliedern und Fans einen Einblick in Deinen Trainer-Job gewährt hast.

Das Interview führte Heinz Spreng

Unser Premium-Sponsor

hat seinen Sponsoring-Vertrag für eine weitere Verbandsligasaison verlängert.

Der Vorstand des VfB Neckarrems-Fußball e.V. bedankt sich sehr herzlich für die Unterstützung und für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Darüber hinaus unterstützt benzinger freight unsere Verbandsligamannschaft in der Saison 2016/17 mit 100,00 € für jeden Sieg.

Auch hierfür herzlichen Dank!

Auf direktem Weg ans Ziel! Mit Ihrem Spezialisten für Russland- & Osteuropa-Transporte: benzinger freight!

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